Social Media für Gruender und junge Selbstaendige –   Teil 1

Was ist Social Media – eine Einführung

 

Die Thematik „Social Media“ wird seit einem längerem Zeitraum von vielen gesellschaftlichen Gruppen kontrovers diskutiert. Es gibt neben positiven genauso negativ belegte Konnotationen, die es notwendig machen, genauer zu beleuchten, was Social Media bedeutet und welche Möglichkeiten damit verbunden sind.

Dass virtuelle Möglichkeiten der Kommunikationsformen nur einer jungen Kernzielgruppe vorbehalten sein sollen ist ein Argument, das oftmals von Personen der älteren Generationengruppe vorgebracht wird.

Doch dies ist keineswegs so, wie vereinzelte Nutzerstatistiken zeigen. Auch Menschen über fünfzig kommunizieren gern und viel via Facebook, XING oder StayFriends, um beispielsweise ihre berufliche Kommunikation zu optimieren.

 

Social Media Network – mit vielfältigen Funktionen

 

Social Media, die eingedeutschte englische Begrifflichkeit, bezeichnet als Sammel­begriff Medien-Ange­bote, die internetbasiert funktionieren und auf schnelle Kommunikation ausgerichtet sind. Diese soziale Interaktion findet mithilfe technologischer Möglichkeiten des sogenannten Web 2.0 statt. An erster Stelle stehen dabei Kom­munikation und Austausch mit Nutzer-generierten Inhalten, dem User-Generated-Content. Im Fokus steht der Austausch der einzelnen Mitglieder der jeweiligen Plattform untereinander. Die einzelnen Themen, die für User relevant sind, werden in der Regel von ihnen selbst initiiert. Dabei ist das soziale Netzwerk nicht nur im privaten, sondern auch im kom­mer­ziellen Bereich von rasant wachsender Bedeutung.

Durch eine vernetzte Struk­tur der Mitglieder besteht großes Potenzial für die zielgruppengerechte Platzierung kommerzieller Nachrichten. Dieses Phänomen wird als Social Commerce bezeichnet und hat gerade für viele Nichtregierungsorganisationen und Initiativen, aber auch Start-ups, die lediglich über einen schmalen Werbeetat verfügen, eine große Bedeutung erlangt.

 

 Welche virtuellen Plattformen stehen zur Verfügung?

 

Auf Facebook besitzt der Nutzer eine Profilseite. Hier kann er sich anderen Mitgliedern vorstellen sowie Fotos und Videos hochladen. Auf einer virtuellen Pinnwand können Besucher des Profils öffentliche Nachrichten posten oder diese kommentieren. Die Nutzer können sich persönliche Nachrichten schicken oder eine Chatfunktion nutzen. Freunde können innerhalb des Facebook-Portals zu Gruppen sowie Veranstaltungen eingeladen werden; Informationen können untereinander ausgetauscht, Fotos kommentiert werden.

 

Mit Google+ gibt es seit 2011 ein weiteres soziales Netzwerk, das sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen nutzen können. Die Beziehungen der einzelnen User untereinander sind in sogenannte Kreise (Circles) eingeteilt. Innerhalb der Kreise kann der User seine persönlichen Kontakte in Gruppen aufteilen. Damit ist er in der Lage, verschiedene Infos mit von ihm definierten Kreisen zu teilen. Der Nutzer kann beispielsweise mit seiner Familie persönliche Bilder einer Familienfeier teilen, ohne entfernten Bekannten Einblick zu gewähren. Die Kontakte müssen nicht zwangsläufig bei Google+ angemeldet sein, um einem Kreis anzugehören.

Der Nutzer kann festlegen, wer Mitglieder des eigenen Kreises sehen darf und bestimmen, in wessen Kreisen man selbst enthalten ist.

 

Weiter geht es mit XING: Dieses Netzwerk ist eine Online-Plattform im Netz, auf der Mitglieder in erster Linie ihre beruflichen Kontakte zu anderen Personen verwalten. Es können aber auch private Kontakte eingebunden werden. Einzelpersonen sowie Unternehmen können auf XING ein Profil anlegen, Stellen ausschreiben und suchen. Sie können sich an Diskussionen in fachlichen Gruppen beteiligen und Veranstaltungen organisieren. Mit LinkedIn ist ein weiteres webbasiertes soziales Netzwerk zur Pflege und zum Ausbau bestehender Geschäftskontakte vorhanden. Auf LinkedIn kann ein Nutzerprofil mit einem Curriculum Vitae in mehreren Sprachen eingerichtet werden. Weiterhin ist die Verlinkung zur eigenen Webseite möglich, ein Unternehmensprofil kann erstellt, fachliche Themengruppen können gegründet, andere Mitglieder empfohlen werden.

 

Social Media heute und in der näheren Zukunft

 

Der mangelnde Datenschutz ist ein Punkt, der im Social-Media-Bereich oft kritisiert wird. Soziale Medien bringen eine große Datenmenge in das offene Netz, was eine Informationsüberflutung zur Folge haben kann. Die Bedeutung von Social Media dürfte sich jedoch über einen langen Zeitraum erhalten, da viele Nutzer die innovativen Möglichkeiten der offenen Kommunikation nutzen. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, findet mittlerweile eine sehr große Auswahl an Primär- und Sekundärliteratur zum Thema „Social Media“ vor. Das Angebot reicht von der Ratgeberlektüre bis zur wissenschaftlichen Untersuchung. Passend zur Thematik wäre es, diese Bücher stilecht als e-books zu lesen. Jedem, der sich mit Marketing oder PR beruflich befasst, sollte einleuchten, dass es sehr sinnvoll ist, sich da aufzuhalten, wo die Zielgruppe ist.

Ist sie in Social Communities unterwegs und liest sie Bücher verstärkt via E-Book-Reader, dann sind dies Trends, die es zu kennen gilt. Zusätzlich sind elektronische Bücher weiter auf dem Vormarsch im Rahmen der digitalen Märkte – wer weiß, welche zukünftigen Geschäftsfelder sich in diesem virtuellen Buchimperium noch entwickeln werden. Insbesondere Unternehmer, die mit der „Generation Facebook“ arbeiten möchten, sollten in diesem Bereich auf dem Laufenden bleiben.

(c) www.forstartup.de

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