Der Weg in die Selbstaendigkeit – Tipp 1

Von der Abhängigkeit zur Selbstständigkeit: Was ist zu beachten?

Schon viele Menschen haben sich die Frage gestellt, ob anstatt eines normalen Arbeitsverhältnisses lieber der Weg in die Selbstständigkeit gewagt werden sollte. Tatsächlich bieten sich für Selbstständige jede Menge Vorteile, es sind jedoch auch viele Verpflichtungen vorhanden. Vor dem Weg in die Selbstständigkeit sollten sich Interessierte gründlich Gedanken machen, ob das die richtige Entscheidung ist.


Eigener Enthusiasmus ist gefragt

Die Selbsteinschätzung kann dabei helfen herauszufinden, ob das Leben als Unternehmer das Richtige ist. Überprüfen Sie selbst, inwieweit Ihr Pflichtbewusstsein auch dann gegeben ist, wenn Sie auf sich selbst gestellt sind. In einem geregelten Arbeitsverhältnis beschränkt sich die benötigte Eigeninitiative oftmals auf das Erfüllen definierter Aufgaben. Das ist erheblich leichter als sich selbst zu motivieren und Aufgaben für das eigene Unternehmen zu erledigen. Wenn Sie Ihre Geschäftsidee so sehr begeistert, dass Sie dafür auch den notwendigen Papierkram akzeptieren, bereit sind Ihr geschäftliches Leben selbst zu organisieren und sich so ein eigenes Standbein aufzubauen, so kann der Sprung in die Selbstständigkeit durchaus ein richtiger Schritt sein.

 

Wie soll die eigene Selbstständigkeit aussehen?

Die Frage nach der Selbstständigkeit stellt sich aber nicht nur im Bereich der Motivation, sondern auch durch die Vorstellung eines eigenständigen Geschäftslebens. Dabei spielt nicht zuletzt die Geschäftsidee eine tragende Rolle. Haben Sie zum Beispiel vor, einen 
Weinshop zu eröffnen, bei dem Sie Ihrer Liebe zu dem Getränk freien Lauf lassen können, so sollte hier detailliert ein Modell ausgearbeitet werden, wie damit Geld verdient werden kann. Von der Spezialisierung über den Businessplan bis hin zur Vermarktung sollte feststehen, wie das Geschäft angelegt ist und womit ausreichend Geld verdient werden kann. Ein Schritt in die Selbstständigkeit sollte wohl überlegt sein und nicht nur einfach beantragt werden. Mit einem konkreten Plan ist zumindest abgesichert, dass es keine nachhaltigen Probleme gibt und das eigene Geschäft Schritt für Schritt aufgebaut werden kann.

 

Die Fremdeinschätzung kann einen wertvollen Teil zur Entscheidung beitragen

Neben der Geschäftsidee und der Selbsteinschätzung sollte auch eine Fremdeinschätzung von Freunden oder der Familie eingeholt werden. Stellen Sie mehreren Vertrauenspersonen Ihre Idee vor. Trifft Ihre Idee auf offene Ohren und ernsthaftes Interesse, so ist das schon einmal ein gutes Zeichen, dass das Vorhaben gelingen kann. Doch nicht allein der Plan hinter dem Unternehmen, sondern auch Ihre persönlichen Eigenschaften sollten eine Rolle bei solch einem Gespräch spielen. Lassen Sie deswegen am besten eine Pro- und Kontra-Liste erstellen, die für oder gegen eine Laufbahn als Unternehmer spricht. Wichtig für den Weg in die Selbstständigkeit ist dabei vor allem auch der Wille, unliebsame Arbeiten zu erledigen, die im Laufe eines Geschäftsbetriebs anfallen. Außerdem sollte dringend auch festgestellt werden, ob die Motivation sowie die Fähigkeiten vorhanden sind, den Überblick über das Unternehmen zu haben und gleichzeitig auch das Produkt oder die Dienstleistung attraktiv zu verkaufen. Außerdem sollte die Eigenorganisation eine wichtige Rolle spielen.


Der Weg hin zur Selbstständigkeit

Nach der Selbst- und der Fremdeinschätzung sowie der Entwicklung eines eigenen Geschäftsplans steht eigentlich nur noch ein Weg an: Der Businessplan sollte von einer fachkundigen Person untersucht werden. Passende Personen finden sich unter anderem bei der örtlichen Agentur für Arbeit sowie bei Finanz- und Wirtschaftsunternehmen. Ist diese Überprüfung erfolgreich, so kann der Weg in die Selbstständigkeit angetreten werden.

Machen Sie bei den Experten von forstartup.de einfach einen CHECK-UP für Ihr Gründungsvorhaben. Sie bekommen eine erste Einschätzung sowie viele hilfreiche Tipps zur Gründung.